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Innovationsstudie: Deutschland mit sieben Städten und Regionen in den weltweiten Top 100

Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA): Impulse aus zahlreichen Regionen als besondere Stärke der Bundesrepublik – Studie der Weltorganisation für geistiges Eigentum: Deutschland nach China und den USA am häufigsten in den Top 100 – München erneut drittbestes EU-Cluster – Mit Innovations-Roadshow stärkt das DPMA innovative Unternehmen in der Fläche
Pressemitteilung vom 8. September 2026
München/Genf. Stark in der Fläche: Deutschland platziert erneut sieben Regionen unter den 100 weltweit führenden Innovationsclustern. Dies zeigt der diesjährige Innovation Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (World Intellectual Property Organization, WIPO). München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Heidelberg-Mannheim sowie Hamburg schafften es in die Top-Liste. „Dass Deutschland nach China und den USA die meisten Innovationscluster in die Top 100 bringt, ist eine starke Leistung. Es macht deutlich, dass wir in vielen Regionen unseres Landes hochinnovative Unternehmen und hervorragende Forschungseinrichtungen haben“, sagt die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts, Eva Schewior. „Die Innovationskraft in den unterschiedlichen Regionen wollen wir als DPMA weiter stärken: Mit unserer Innovations-Roadshow, die 2026 an acht Orten Halt macht, bringen wir Basisinformationen und Praxiswissen über Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs in die Fläche. So helfen wir insbesondere kleinen und mittelgroßen Unternehmen, ihre Innovationen in Schutzrechte des geistigen Eigentums und damit in wirtschaftliche Stärke umzumünzen.“
Lokal handeln, international punkten: München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Heidelberg-Mannheim sowie Hamburg stehen wie schon im Vorjahr unter den Top 100 im Innovationscluster-Ranking der WIPO. Damit ist Deutschland die Volkswirtschaft mit den drittmeisten Clustern. An der Spitze heben sich China (25 Cluster) und die USA (20 Cluster) allerdings deutlich ab. Großbritannien und Indien stellen jeweils vier Top-100-Cluster, Kanada, Japan und Südkorea jeweils drei.
München ist erneut bestplatzierte Region aus Deutschland (Rang 28; im Vorjahr Rang 27). Wie im Vorjahr ist München drittbestes europäisches Cluster, allein Paris und Amsterdam-Rotterdam sind besser platziert. Bei der Innovationskraft in Relation zu den Einwohnerinnen und Einwohnern schneidet München im internationalen Vergleich sehr stark ab – und bringt es auf Rang 15 von 100. Berlin liegt weltweit auf Rang 31 (Vorjahr Platz 30); da kommt insbesondere die Stärke der Bundeshauptstadt in puncto Risikokapitalgeschäfte zum Tragen. Köln liegt auf Platz 47 (Vorjahr Rang 43), Stuttgart hält Platz 54, Frankfurt am Main liegt auf 68 (64). Heidelberg-Mannheim punktet besonders bei wissenschaftlichen Publikationen und kommt auf Rang 88 (87). Hamburg nimmt Platz 93 ein (91).
Welche Cluster setzten sich weltweit an die Spitze? Shenzhen-Hong Kong-Guangzhou ist Nummer eins, gefolgt von Tokyo-Yokohama, San Jose-San Francisco, Seoul, Peking, Shanghai-Suzhou und New York City.
Für den Global Innovation Index betrachtet die WIPO die Innovationskraft von 133 Ländern. Sie ermittelt dabei anhand verschiedener Kriterien Regionen, die eine besondere Innovationskraft auszeichnet. Die 100 weltweit stärksten Innovationscluster aus dem Global Innovation Index wurden am heutigen Dienstag, 8. September, vorab veröffentlicht. Sie verteilen sich auf 33 Volkswirtschaften.
Das Cluster-Ranking des Global Innovation Index gibt es seit 2017. Es zeigt die Konzentration von Innovationstätigkeiten anhand von drei Schlüsselindikatoren auf: internationale Patentanmeldungen nach dem Vertrag über die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (PCT) der WIPO, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Risikokapitalgeschäfte. Letztere wurden vergangenes Jahr neu als Indikator aufgenommen.
Der komplette Global Innovation Index 2026 mit Länderranking und ausführlicher Analyse zu den einzelnen Staaten wird am Dienstag, 29. September, veröffentlicht.
Das Deutsche Patent- und Markenamt
Erfindergeist und Kreativität brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum für alle Schutzrechte des geistigen Eigentums - für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als größtes nationales Patentamt in Europa und sechstgrößtes nationales Patentamt der Welt steht es für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten - München, Jena und Berlin - sind Dienstleister für Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europäischen und internationalen Schutzsysteme weiter.
Bild: iStock.com/metamorworks
Stand: 01.09.2026

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