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Wir waren dabei: Girls'Day 2026

MINT, Marken und Bürstentiere im DPMA
Am 23. April tauchten 20 Mädchen in die spannende Welt des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) ein. Sie erfuhren, wie Erfindungen geschützt werden, wie Marken- und Patentprüferinnen arbeiten und wurden schließlich selbst kreativ. Vizepräsidentin Dr. Maria Skottke-Klein begrüßte die Gruppe und stellte die Aufgaben des DPMA sowie verschiedene Berufswege vor. Sie ermutigte die Teilnehmerinnen, MINT-Berufe in ihre Überlegungen einzubeziehen.
Marken verstehen – wie Schutz entsteht
Im Anschluss ging es um Marken: Was kann geschützt werden – und was nicht? Anhand von Beispielen und mit einem Blick in das Markenregister bekamen die Schülerinnen ein Gefühl dafür, wie die Markenprüfung funktioniert und worauf es bei einer Anmeldung ankommt.
Ein Blick hinter die Technik
Damit die IT-Anwendungen im DPMA funktionieren, braucht es gründliche Tests. Softwaretesterin Barbara Posch erklärte, wie Programme geprüft werden und wie detailliert die einzelnen Schritte dabei sind. So wurde ein Arbeitsbereich sichtbar, der sonst im Hintergrund bleibt.
Patente: manchmal knifflig
Beim Patentquiz waren die Schülerinnen selbst gefordert. An der Frage "Wer hat das erfunden?" wurde deutlich, dass Frauen unter den Erfindern lange Zeit unterrepräsentiert waren. Gleichzeitig zeigte sich, wie sorgfältig Patentprüferinnen arbeiten müssen – insbesondere wenn es darum geht zu beurteilen, ob eine technische Lösung für einen bestimmten Zweck geeignet ist. So kann man etwa auch mit einer Schraube ein Bild aufhängen – eine Möglichkeit, die vielleicht nicht sofort naheliegt. Doch genau solche theoretischen Überlegungen gehören zum Alltag einer Patentprüferin.
Selbst ausprobieren
Am Nachmittag wurde praktisch gearbeitet. Aus Bürsten, Motoren, Batterien und selbst hergestellter leitfähiger Knete entstanden kleine bewegliche Konstruktionen. Die Ergebnisse wurden direkt getestet und gemeinsam besprochen – inklusive der Frage, ob sich solche Ideen schützen ließen.
Warum MINT-Erfahrungen zählen
Der Tag zeigt, wie wichtig es ist, MINT früh erlebbar zu machen. Genau hier setzt das Engagement des DPMA an: mit Angeboten, die Einblicke geben und Orientierung bieten. 39 Prozent der Führungspositionen im DPMA sind derzeit mit Frauen besetzt.
Girls'Day 2027 im Blick
Der nächste
Girls'Day findet am 22. April 2027 statt. Das DPMA ist wieder dabei und freut sich auf neugierige Teilnehmerinnen.
Bilder: DPMA/Claudia Beckh
Stand: 30.04.2026




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