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Deutscher Zukunftspreis 2016: Ein vom Deutschen Patent- und Markenamt vorgeschlagenes Team ist nominiert!

Pressemitteilung vom 21. September 2016

München. Sie haben die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises 2016 erreicht: Heute sind die drei nominierten Teams während einer Pressekonferenz im Deutschen Museum in München der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

zwei lachende Herren

Freuen sich über die Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis 2016: Christian Amann, BMW Group, (li.) und Dr. Carsten Setzer, Osram GmbH, (re.)

Unter den drei Nominierten ist - wie bereits im vergangenen Jahr - ein vom Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vorgeschlagenes Team mit einer zukunftsweisenden Erfindung. Es handelt sich um Dr. Carsten Setzer von der Osram GmbH und Christian Amann von der BMW Group mit ihrer Innovation "Weißes Laserlicht zeigt den Weg".

Das von der Jury für den "Kreis der Besten", die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises 2016, ausgewählte Projekt von Christian Amann und Dr. Carsten Setzer betrifft die Entwicklung und Markteinführung des weltweit ersten Laser-Fahrzeugscheinwerfers. Dabei wurde zum ersten Mal eine energieeffiziente weiße Lichtquelle höchster Leuchtdichte auf Basis von blauem Laserlicht mit neu entwickelten Hochtemperatur-Konversionsmaterialien für automobile Anwendungen realisiert. Der neue Scheinwerfer zeichnet sich durch eine doppelte Leuchtweite aus, die die Sicherheit und den Fahrkomfort steigert.

"Mit dem renommierten Deutschen Zukunftspreis, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, werden alljährlich Forschungsprojekte und wissenschaftliche Kreativität auf höchstem Niveau ausgezeichnet. Alle Teams, die heute zum Deutschen Zukunftspreis 2016 nominiert wurden, stehen mit ihren Leistungen für die starke Innovationskraft unseres Landes", sagt Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des DPMA.

Die weiteren Nominierten sind: Dr. Patrick Izquierdo, Manuel Michel und Bernd Zapf mit dem Projekt "NANOSLIDE®: Die Vision vom reibungsfreien Antrieb" sowie Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach, Prof. Dr.-Ing. Peter Offermann und Prof. Dr.-Ing. Chokri Cherif zum Thema "Carbon Concrete Composite - Bauen nachhaltig neu denken mit Carbonbeton".

Informationen zu den drei Teams finden Sie unter externer Link www.deutscher-zukunftspreis.de.

Der Deutsche Zukunftspreis 2016 - Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation

Der mit 250 000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal verliehen. Große deutsche Wissenschafts- und Wirtschaftsverbände und Institutionen schlagen besonders innovative Forscher und ihre Arbeiten vor. Ausschlaggebend für die Nominierung sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad und das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen. Beurteilungskriterien der elfköpfigen Expertenjury sind der wissenschaftliche Wert sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Projekte. Die Entscheidung über den Sieger trifft die Jury unmittelbar vor der Verleihung durch den Bundespräsidenten am 30. November 2016 in Berlin.

Das Deutsche Patent- und Markenamt

Das DPMA ist das Kompetenzzentrum des Bundes auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes in Deutschland. Mit mehr als 2 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es das größte nationale Patent- und Markenamt in Europa und weltweit das fünftgrößte nationale Patentamt. Die Beschäftigten in München, Jena und Berlin erteilen Patente, tragen Marken, Gebrauchsmuster und Designs ein und verwalten sie. Außerdem informieren sie die Öffentlichkeit über gewerbliche Schutzrechte. Weitere Informationen zum DPMA finden Sie unter https://www.dpma.de.

Bild: DPMA

Stand: 13.07.2022