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Weltall und Bild der Publikation "erfinden"

erfinden entdecken: Die Suche nach extraterrestrischem Leben

In unserer neuen Serie stellen wir die einzelnen Themen und die Autorinnen und Autoren der Publikation "erfinden" vor. Wir beginnen mit der Suche nach extraterrestrischem Leben.

Wie Leben auf der Erde entstand, verstehen wir kaum. Die Entdeckung von extraterrestrischem Leben könnte weitere Einblicke bieten, sogar noch alternative Lebensgrundlagen aufzeigen. Prinzipiell ist es denkbar, dass auf bestimmten Himmelskörpern in unserem Sonnensystem eine extraterrestrische Biologie existiert. Zum Erkunden werden autonome Rover, selbstfliegende Drohnen oder eigenständig navigierende Unterwasserfahrzeuge eingesetzt. Außerirdisches Leben könnte alternativ auch auf Planeten in anderen Sternsystemen gefunden werden. Diese Objekte werden mittels großflächiger Weltraumteleskope erforscht. Eine Reise durch die Patentliteratur.

Sind wir wirklich allein?

Welche Erfindungen helfen uns, nach Leben außerhalb der Erde zu fahnden?

Fünf Fakten: In der Patentliteratur finden sich zahlreiche technische Konzepte für Missionen zur Lebenssuche – von der Venus bis zu Exoplaneten.
Auf der Venus könnten Ballons oder Nurflügler in der Atmosphäre nach Lebensspuren suchen.
Autonome Mars-Rover mit neuronalen Netzwerken könnten zur Geländeanalyse verwendet werden.
Abbildung eines Mars-Rovers aus der Patentschrift US 673 482 S
Für die Erforschung eisbedeckter Monde wie Europa oder Enceladus werden Schmelzsonden und Unterwasserdrohnen vorgeschlagen.
Patentzeichnung Unterwasserdrohne
Lichtsegel werden für interstellare Reisen als Antriebstechnik diskutiert – beschleunigt durch Laserlicht.

Ausblick – eine Vielzahl von Wegen

Trotz intensiver Suchen konnte bisher noch keine Signatur von extraterrestrischem Leben zweifelsfrei identifiziert werden. Es existieren allerdings eine Vielzahl an Möglichkeiten, um nach einer außerirdischen Biologie zu suchen. Aktuell ist es unklar, mit welcher Strategie am wahrscheinlichsten eine entsprechende Entdeckung erzielbar wäre. Daher wäre es vorteilhaft, auch in Zukunft verschiedene Projekte zur Lebenssuche zu verfolgen. In der Patentliteratur finden sich hierzu viele Anregungen und Vorschläge. Lesen Sie unseren Beitrag zu Innovationen für die Suche nach extraterrestrischem Leben (erfinden, Seite 6 – 23).

Unser Autor: Dr. Wilfried Domainko

Porträtfoto

promovierte an der Universität Innsbruck in Astrophysik. Danach war er mehrere Jahre am Max-Planck-Institut für Kernphysik tätig, im Bereich der bodengebundenen Gammastrahlenastronomie.

Im DPMA prüft Dr. Domainko Patentanmeldungen, unter anderem in den Bereichen Mensch-Maschine-Interaktionen sowie Antriebsstrangsteuerungen im Zusammenhang mit autonomem Fahren und Fahrerassistenzsystemen.

Lesestoff zu Lösungen von morgen

Cover der Publikation "erfinden"

Verständlich, gehaltvoll inspirierend: Unsere Publikation "erfinden" zeigt auf, welche Beiträge Erfindungen und die gewerblichen Schutzrechte zum Lösen gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Von Energiewende über Gewitterschutz bis Bionik im Fahrzeugbau: Die Artikel unserer Patentprüferinnen und Patentprüfer setzen sich mit einem breiten Spektrum an Themen auseinander. Die Publikation erfinden löst die bisherigen "Erfinderaktivitäten" ab. Viel Freude und Inspiration bei der Lektüre.

Hier steht die erste Ausgabe von erfinden als pdf-Datei PDF (8,19 MB) direkt zum Download zur Verfügung. Gedruckte Hefte können Sie bestellen via presse@dpma.de.

Sie kennen noch unsere bisherigen Erfinderaktivitäten? Diese finden Sie weiterhin im Archiv - informativ und mit Beispielen technischer Entwicklungen der vergangenen Jahre.

Bilder: iStock.com/robybret; iStock.com/vaitekune; iStock.com/BravissimoS

Stand: 03.03.2026