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Zahlen bitte - Statistiken rund um Patente, Marken und Co.
Zahl des Monats: 170 Patentanmeldungen pro Tag
Rund 170 Patentanmeldungen pro Tag wurden im Jahr 2025 beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingereicht. Insgesamt waren es rund 62.000 Patentanmeldungen, davon etwa 42.000 aus dem Inland. Rechnerisch entspricht das einer Anmeldung alle 8,5 Minuten – ein starkes Signal für die Innovationskraft hierzulande. Mehr zu den Anmeldezahlen beim DPMA finden Sie unter Statistiken.
Noch mehr Zahlen des Monats
Das DPMA hat im Laufe der Zeit insgesamt 211 Anträge mit geografischen Angaben für landwirtschaftliche Erzeugnisse bearbeitet. In der EU-Datenbank eAmbrosia sind aktuell 97 geografische Angaben für Deutschland eingetragen. Mit der neuen Zuständigkeit für handwerkliche und industrielle Erzeugnisse richtet sich der Blick nun gespannt auf den ersten Antrag in diesem Bereich.
Pressemitteilung: Neuer Schutz für regionale Erzeugnisse
Mit 11.327 Anmeldungen startet "Jugend forscht" mit einem deutlichen Plus in die 61. Wettbewerbsrunde. Das entspricht einer Steigerung von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Mädchenanteil liegt bei 41 Prozent und erreicht damit den zweithöchsten Wert seit der Gründung des Wettbewerbs. Zu den beliebtesten Fachgebieten zählen erneut Biologie, Technik und Chemie. Das DPMA begleitet als Jurymitglied den Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Bayern und wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg im Wettbewerbsjahr 2026.
Internetseite "Jugend forscht"
Zum Weltstatistiktag blicken wir auf die Gesamtzahl der Patentanmeldungen: Seit 1. Oktober 1948 bis Ende des Jahres 2024 sind beim DPMA insgesamt 4.473.798 Patentanmeldungen eingegangen (Inklusive PCT-Anmeldungen in der nationalen Phase). Der am 20. Oktober macht auf die Bedeutung verlässlicher Daten für gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen aufmerksam. Auch beim DPMA liefern Zahlen Einblicke in Innovationsdynamik und langfristige Trends im gewerblichen Rechtsschutz. So finden Sie Kennzahlen rund um Patente, Marken, Designs und um weitere Schutzrechte zum Beispiel in unserem digitalen Jahresbericht.
digitaler Jahresbericht
Patentanmeldungen für digitale Agrartechnologien wachsen um 9,4 Prozent jährlich und damit dreimal schneller als der Durchschnitt aller Technologiebereiche. Deutschland liegt dabei weltweit auf Platz 2 bei Patentanmeldungen im Bereich digitale Landwirtschaft – direkt hinter den USA. Deutsche Unternehmen wie Claas, Amazonen Werke, BASF, Robert Bosch und Bayer zählen zu den Innovationstreibern im Smart Farming. Auch im Bereich Pflanzenbau, einem besonders dynamisch wachsenden Segment, belegt Deutschland den zweiten Platz weltweit.
Auch deutsche Hochschulen leisten einen bedeutenden Beitrag zu Innovationen im Bereich digitale Landwirtschaft: Unter den EPA-Mitgliedstaaten haben sie die meisten europäischen Patente in diesem Bereich angemeldet.
Bericht der Beobachtungsstelle für Patente und Technologie des Europäischen Patentamts (EPA)
Laut dem aktuellen Global Innovation Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) zählen sieben deutsche Regionen zu den 100 führenden Innovationsclustern weltweit. Vertreten sind München, Berlin, Köln, Stuttgart, Frankfurt am Main, Heidelberg-Mannheim und Hamburg. Erstmals flossen auch Risikokapitalgeschäfte in die Bewertung ein – ein wichtiges Signal für die Innovationskraft von Start-ups und technologiegetriebenen Unternehmen in Deutschland.
Pressemitteilung: Sieben deutsche Städte und Regionen unter den weltweit stärksten Innovationsclustern
Weltweit reichen Erfinderinnen und Erfinder jede Minute über 40 Schutzrechtsanmeldungen ein – ein klares Zeichen für die hohe Innovationsdynamik. WIPO-Generaldirektor Daren Tang hob diese Zahl auf der WIPO-Generalversammlung 2025 in Genf als Ausdruck globaler Kreativität und Erfindungskraft hervor. In Deutschland wurden 2024 59.260 Patentanmeldungen eingereicht, davon etwa 40.000 aus dem Inland. Das entspricht rechnerisch einer Anmeldung alle neun Minuten und rund 160 Patentanmeldungen am Tag. Deutschland leistet damit einen wichtigen Beitrag zur internationalen Innovationslandschaft.
DPMA-Führung trifft Partnerämter auf internationaler Ebene bei WIPO-Generalversammlung in Genf
Im vergangenen Jahr hat Interpol gefälschte Lebensmittel (22.000 Tonnen) und Getränke (850.000 Liter) im Wert von insgesamt 91 Millionen Euro sichergestellt. Produktpiraterie betrifft längst nicht mehr nur Uhren, Handtaschen oder Kleidung, sondern auch Lebensmittel. Immer häufiger landen gefährliche Fälschungen auf unseren Tellern. Gefälschte Lebensmittel können erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Sie enthalten nachweislich gefährliche Substanzen wie Methanol, Quecksilber sowie Pestizide und Insektizide. Außerdem sind die Herstellung und der Vertrieb gefälschter Lebensmittel oft Teil organisierter Kriminalität.
EUIPO warnt: Vorsicht vor gefälschten Lebensmitteln
Um 57,3 Prozent stieg die Zahl der veröffentlichten Patentanmeldungen aus Deutschland für den deutschen Markt im Bereich Solartechnik im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr – ein Rekordwachstum bei den Innovationen für regenerative Energien. Auch in der Windkraft gab es mit 14,2 Prozent ein deutliches Plus. Damit belegt Deutschland im Länder-Ranking Spitzenplätze, wie der aktuelle Jahresbericht des Deutschen Patent- und Markenamts zeigt.
DPMA-Jahresbericht 2024
Im Jahr 2024 wurden beim DPMA insgesamt 620 Schutzrechtsanmeldungen mit Bezug zu Musikinstrumenten eingereicht: 37 Patente, 27 Gebrauchsmuster, 70 Designs (Klasse 17) und 486 Marken, welche die Klasse 15 beanspruchen. Der Welttag des geistigen Eigentums am 26. April unterstrich mit dem Motto "IP and Music – Feel the Beat of IP" die Bedeutung von Schutzrechten in der Musikwelt.
World IP Day 2025: Feel the Beat of Music
Bilder: DPMA
Stand: 30.03.2026
Wir schützen nicht nur Innovationen.
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